
Kurz gesagt:
Sicherungen sind Elemente, die die Stromkreise schützen. Sie sind günstig, austauschbar und es gibt verschiedene Arten je nach Verwendungszweck und der Stromstärke (Ampere), die sie übertragen.
Es gibt Bosch-Sicherungen (oder Torpedo- bzw. GCB-Sicherungen), Zylindersicherungen (oder Patronensicherungen) aus Glas, Flachstecksicherungen, Block- bzw. Patronensicherungen (JSCASE und MCASE) und Hochstromsicherungen. Dasselbe Auto kann bis zu 3 Arten von Sicherungen für seine verschiedenen Stromkreise haben.
Sicherungen sind Bauteile, die die Stromkreise schützen. Das heißt, jedes Mal, wenn eine elektrische Komponente Ihres Armada plötzlich nicht mehr funktioniert, könnte eine durchgebrannte Sicherung die Ursache sein. Die gute Nachricht ist, dass Sicherungen wirklich günstig und einfach auszutauschen sind. Bevor Sie also den Verlust Ihres Radios, Ihrer Klimaanlage oder anderer Geräte beklagen, sollten Sie zuerst diese kleinen Teile überprüfen.
Alle funktionieren auf die gleiche Weise und die weitere gute Nachricht ist, dass sie keine Vorder- oder Rückseite haben, sodass sie einfach einzusetzen sind. Trotz ihrer geringen Größe verfügen sie über einen kalibrierten Leiter für den maximalen Strom, den sie aushalten können. Wenn der Strom diesen Wert überschreitet, bricht der Leiter, was den Stromkreis unterbricht und ein weiteres Fließen des Stroms unmöglich macht. Das sichtbare Ergebnis ist, dass das System nicht mehr funktioniert, aber das liegt nur daran, dass kein Strom fließt, und nicht an einem ernsthaften Problem.
Jede Art von Sicherung hat einen genormten Wert, der leicht zu erkennen ist, da er in ihr Gehäuse eingraviert ist.
Wo sich der Sicherungskasten Ihres Armada befindet und was jede Sicherung schützt, können Sie im Bedienungsanleitung nachlesen.
⚠️Jedes Mal, wenn Sie eine Sicherung wechseln, sollten Sie dies tun, während Ihr Armada ausgeschaltet ist.
Es gibt viele Arten von Sicherungen, aber diese sind in der Automobilindustrie am gebräuchlichsten:
Flachstecksicherungen:
Sie werden in Fahrzeugen verwendet, die seit dem Jahr 2000 bis heute hergestellt wurden.
Sie haben eine rechteckige Form, ein flaches Profil und ein transparentes Kunststoffgehäuse.

Es gibt viele verschiedene Größen:
Micro2 (APT - ATR) - mit 5 bis 30 Ampere.
Micro3 (ATL) - mit 5 bis 15 Ampere.
Low-Profile Mini (APS), fälschlicherweise als "Micro" bekannt - mit 2 bis 30 Ampere.
Mini (ATM - APM) - ihre Enden sind kleiner als die von Micro2-Sicherungen - mit 2 bis 30 Ampere.
High/Regular/Standard - mit 0,5 bis 40 Ampere.
Maxi (APX) - mit 20 bis 120 Ampere.
Block- bzw. Patronensicherungen (JCASE und MCASE):
Sie haben normalerweise einen weiblichen Anschluss, aber es gibt auch männliche. Sie können Ströme zwischen 20 und 60 A aushalten. Sie haben verschiedene Größen; die gebräuchlichsten sind MCASE und JCASE. Letztere können in Standardgröße oder als Low-Profile (LP) ausgeführt sein.

Hochstromsicherungen:
Sie werden für hohe Ströme verwendet. Sie sind normalerweise in Lade- und Zündstromkreisen vorhanden. Man findet sie in der Nähe der Batterie. Sie können eine Kunststoffabdeckung haben oder nicht (blanke Sicherungen). Sie können bis zu 500 A aushalten. Es gibt sie in zwei Größen; MIDI®-Sicherungen werden mit 5-mm-Schrauben befestigt, während MEGA®-Sicherungen mit 8-mm-Schrauben befestigt werden.
Da sie aus Metall bestehen, sind sie widerstandsfähiger als die anderen Arten von Sicherungen, sodass sie normalerweise nicht durchbrennen.

Zylinder- oder Glaspatronensicherungen:
Sie werden im Allgemeinen für elektrische Geräte verwendet, da sie sehr kleine Ströme (0,03 bis 50 A) aufnehmen können. In Autos werden sie in Radios oder elektrischen Installationen verwendet, die nach dem Kauf des Autos hinzugefügt wurden, wie z. B. Zusatzscheinwerfer und anderes nicht originales Zubehör.

Bosch-, Torpedo- oder GBC-Sicherungen:
Sie wurden vor vielen Jahren in europäischen Fahrzeugen verwendet. Sie haben eine Größe von 6x25 mm und ihre Enden sind konisch. Sie sind für 5 bis 40 A ausgelegt. Wir können diese Sicherungen noch in Autos finden, die vor dem Jahr 2000 hergestellt wurden.

Sie können es einfach durch Hinsehen erkennen. Dies ist bei allen Arten von Sicherungen möglich. Sie müssen nur den elektrischen Leiter überprüfen, wie Sie auf dem folgenden Bild sehen können:

Die andere Möglichkeit, um zu überprüfen, ob die Sicherungen durchgebrannt sind, ist die Verwendung eines Multimeters. Der Vorteil dabei ist, dass Sie die Sicherung nicht aus dem Kasten nehmen müssen. Sie müssen das Multimeter auf „Durchgang“ einstellen und mit den Prüfspitzen zwischen den Kontakten der Sicherungen messen, wie auf dem Bild zu sehen ist. Wenn das Multimeter keinen Ton abgibt, bedeutet das, dass die Sicherung durchgebrannt ist und Sie sie ersetzen müssen.
